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Nordic Walking Technik

 

Unten siehst Du einige Piktogramme, die das  Nordic Walking in den einzelnen Phasen anschaulich verdeutlichen. Trotzdem ist es für einen Anfänger unerlässlich, einen Einführungskurs zu belegen, um das richtige Nordic Walken (Fehlerkorrektur) unter fachlicher Anleitung eines zertifizierten Nordic Walking Trainers zu erlernen!

 

Der Bewegungsablauf

Beim Nordic Walken wird der physiologisch diagonale Bewegungsablauf genutzt. Das heißt, der rechte Stock berührt den Boden, wenn die linke Ferse aufsetzt und umgekehrt. Wie beim ganz normalen Gehen auch, bewegt sich das linke Bein und der rechte Arm, beziehungsweise das rechte Bein und der linke Arm gleichzeitig nach vorn

 

Richtiges Abrollen

Richtiges Nordic Walken bedeutet, dass der Schritt beginnt, wenn die Ferse den Boden berührt, und dann endet, wenn die Zehen und die Fußballen sich gleichzeitig vom Boden abstoßen.

 

eckpunkt Der Bewegungsablauf in den einzelnen Phasen

 

Phase 1

Halte Sie den rechten Arm leicht gebeugt nach vorn. Der Stock ist dabei etwas nach hinten abgewinkelt. Die linke Faust befindet sich auf Hüfthöhe. Wenn Sie den Stock nach hinten abstoßen, wird der linke Arm nach hinten gestreckt, der Stockgriff wird losgelassen. Beim Abstoßen vom Boden steht das rechte Bein hinten, am Knöchel gestreckt. Das linke Bein liegt vorn und beginnt einen neuen Schritt

Phase 2

Während Sie den Stockschub mit dem rechten Arm durchführen, erfolgt zeitgleich der Abstoß des linken Beines. Die Fäuste gleiten knapp vor dem Körper aneinander vorbei, und der Stockschub der rechten Hand beginnt dann, wenn die Faust am Becken vorbeigeführt wurde. Gleichzeitig schwingt der linke Arm nach vorn und unten. Die Faust umfasst dabei fest den Stockgriff. Zu dem Zeitpunkt, wenn das rechte Bein die gleiche Höhe wie das linke erreicht, wird es in Höhe des Knies leicht angewinkelt. Dabei liegt das Gewicht auf dem linken Bein und auf dem Stock der rechten Hand.

Phase 3

Der Stockschub ist bei voller Streckung des Armes abgeschlossen. Damit der Arm völlig gestreckt ist, wird die Hand leicht geöffnet und der abschließende Stoß wird über die Stockschlaufe ausgeführt. Gleichzeitig wird die linke Faust mit dem Stockgriff leicht nach oben und nach vorn gehoben, der Arm wird leicht gebeugt. Nun ist beim Abstoßen vom Boden das linke Bein am Knöchel gestreckt. Das rechte Bein liegt vorn und beginnt einen neuen Schritt.

Phase 4

Mit dem Öffnen der Handfläche wird der Stockschub der rechten Hand beendet. Der Stockschub des linken Armes beginnt, der Körper ist dabei leicht nach vorn gebeugt.

 

Bergauf gehen

Wenn Sie bergauf gehen, wird der Körper weiter nach vorn gebeugt als beim Gehen im flachen Gelände. Ebenso wird der Armeinsatz kräftiger und der Oberschenkel sowie die Wadenmuskulatur werden stärker beansprucht. Versuchen Sie bei geringen Steigungen die Schrittlänge, die Sie im flachen Gelände haben, durch stärkeren Stockeinsatz beizubehalten. Erst bei steilen Anstiegen wird die Schrittlänge kürzer. Da bei Steigungen der Armeinsatz stärker ist, wird der Oberkörper besser trainiert.

 

Bergab gehen

Wenn Sie bergab gehen, verkürzt sich die Schrittlänge etwas und der Körperschwerpunkt liegt tiefer. Der Stockschub ist geringer als auf ebenem oder ansteigendem Gelände. Wichtig: Halten Sie die Knie stets angewinkelt, bei gestreckten Knien wird der Aufprall auf Hüfte und Becken sonst zu stark. Beim Abstoßen vom Boden wird der Fuß nicht, wie im flachen Gelände, gestreckt. Das Gewicht verteilt sich zwischen dem jeweils auf dem Boden auftreffenden Stock und der Ferse des gegenüberliegenden Fußes. Denken Sie daran: Je mehr Belastung Sie mit dem Stock auffangen, desto weniger Gewicht muss das Bein tragen und desto weniger wird Ihr Knie belastet. Bei optimaler Technik können die Aufprallkräfte um bis zu 30 Prozent gedämpft werden. Gebremst wird mit Hilfe der Beine und des Beckens, das sich in einer angedeuteten Sitzposition befindet. Die Stockspitzen werden nicht vor dem Körper geführt, sondern hinter dem Körper auf.

 

 

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Copyright © 2010 bei nido-sport. Alle Rechte vorbehalten. Stand: 23. November 2016.